Kachelmann

Hunderte Briefe für inhaftierten Star-Meteorologen

Bestreitet die Vergewaltigung: Jörg Kachelmann in Mannheim

Bestreitet die Vergewaltigung: Jörg Kachelmann in Mannheim

Der seit mehr als zwei Wochen in der Justizvollzugsanstalt Mannheim inhaftierte Star-Meteorologe Jörg Kachelmann bekommt Unterstützung von seinen Fans.

«Wir haben Hunderte Briefe, Mails und Faxschreiben bekommen», sagt Frank Werner, Verwaltungsratspräsident der Meteomedia AG zur Zeitung «Sonntag»: «Es ist keine einzige negative Reaktion dabei, sondern es sind durchwegs 'Halte-durch'-Parolen.»

Die aufmunternden Worte für Jörg Kachelmann stammen laut Werner von Kunden, Zuschauern und Mitarbeitern. Die gesamte Post wurde vom Meteomedia-Sitz in Gais AR über Kachelmanns deutsche Anwälte in die Justizvollzugsanstalt Mannheim gebracht.

«Er darf Post schreiben und auch empfangen», sagt Andreas Grossmann von der ermittelnden Staatsanwaltschaft in Mannheim zu «Sonntag». Nach Angaben von Meteomedia-Verwaltungsratspräsident Werner hat ihm Kachelmann in den letzten Tagen via seinen Anwälten «verschiedene Vollmachten erteilt».

Es handle sich dabei «um geschäftliche Dinge». Als Beispiele nannte er die Miete oder einen Leasing-Vertrag. Die Ermittlungen gegen den 51-Jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung seiner Ex-Freundin dauern an. «Der dringende Tatverdacht bleibt bestehen», so Grossmann.

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