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«Hoffnung» trotz Leere: Ein Corona-Song mit Video von Tocotronic

Aus aktuellem Anlass: Tocotronic, die Band um Dirk von Lowtzow, bringt den Song "Hoffnung" früher als geplant heraus.

Aus aktuellem Anlass: Tocotronic, die Band um Dirk von Lowtzow, bringt den Song "Hoffnung" früher als geplant heraus.

Eine Gitarre und wehmütige Streicher erklingen, dazu singt Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow: «Hier ist ein Lied, das uns verbindet...». Die Deutschpop-Band hat am Mittwoch den Song «Hoffnung» herausgebracht - bewusst mitten in der Corona-Krise.

"Eigentlich war er gedacht für das neue Album, das 2021 erscheinen soll", erklärte ein Sprecher der Plattenfirma Universal. "Aber da er leider gerade so gut passt, haben sie sich entschlossen, ihn jetzt schon zu veröffentlichen." Die melancholische Ballade und das Schwarzweiss-Video thematisieren Angst und Verunsicherung, aber eben auch mehr: "In jedem Ton/liegt eine Hoffnung/auf einen neuen/Zusammenhang".

Tocotronic, die deutschsprachige Band um den 49-jährigen Singer-Songwriter von Lowtzow, schrieben an ihre Hörer über "Hoffnung": Das Lied solle ihnen "in diesen dunklen Tagen - genau das - Hoffnung schenken. Denn der Text des Liedes, obschon über ein Jahr alt, spiegelt die Verzweiflung über die Vereinzelung, in der sich momentan jeder befindet, mit einfachen, aber eindringlichen Worten wider und beschwört den Trost und die heilende Kraft, die von Musik und gegenseitiger grenzüberschreitender Solidarität ausgehen können." Zum Schluss appelliert das Quartett (neben von Lowtzow noch Jan Müller, Arne Zank und Rick McPhail): "Bleibt unverzagt und gesund, aber bleibt zuhause!"

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