Carl Hirschmann

Hirschmann stand wieder einmal vor Gericht

Der Jet-Aviation-Erbe und Jetsetter Carl Hirschmann musste am vergangenen Freitag vor dem Zürcher Bezirksgericht antraben. Es ging um eine so genannte Friedensbürgschaft.

Die Verhandlung gegen den umtriebigen Clubbetreiber und selbst ernannten Plaboy fand auf Antrag einer Ex-Freundin Hirschmanns statt. Hirschmann soll der jungen Frau angeblich gedroht haben, sie zusammenzuschlagen und intime Foto- und Videoaufnahmen von ihr zu veröffentlichen.

Um dies zu verhindern, verlangte die 20-Jährige am Freitag vor dem Zürcher Berzirkgsericht eine so genannte Friedensbürgschaft, wie verschiedene Zürcher Medien berichteten.

Seltene juristische Massnahme

Bei einer Friedensbürgschaft handelt es sich um eine nur selten angewandte juristische Massnahme. Falls die Gefahr besteht, dass jemand eine angedrohte Tat ausführt, «so kann ihm das Gericht das Versprechen abnehmen, die Tat nicht auszuführen», heisst es im Strafgesetzbuch. Zudem kann das Geicht auch eine «angemessene Sicherheit» verlangen.

Wie das Verfahren vom Freitag vor dem Bezirkgericht verlaufen ist, bleibt unklar. Die zuständige Einzelrichterin hat auf Antrag der Ex-Freundin die Öffentlichkeit und damit auch die Medien von der Verhandlung ausgeschlossen. Die NZZ und der «Tages-Anzeiger» hatten vergebens gegen diesen Ausschluss rekurriert.

Es steht auch noch nicht fest, ob und wie die Richterin die Öffentlichkeit über ihren Entscheid in Sachen Friedensbürgschaft informieren wird.

Hirschmann selbst liess am Freitag über seinen PR-Berater verlauten, es wäre ihm «sehr daran gelegen gewesen, wenn sich die Medien selber ein Bild hätten machen können.» Zur Verhandlung äussern wollte er sich aber nicht. (bau)

Meistgesehen

Artboard 1