Lebenshilfe

Güzin Kar beharrt darauf, nicht Hüsnü zu sein

Kunstfigur oder nicht? Hüsnü Haydaroglu (Facebook)

Kunstfigur oder nicht? Hüsnü Haydaroglu (Facebook)

Güzin Kar beharrt darauf, «Hüsnü hilf - Sofortglück für alle» gemeinsam mit dem Pratteler Lebensberater Hüsnü geschrieben zu haben. Sie finde es «blöd, dass ich jetzt als alleinige Autorin dargestellt werde», sagte sie in einem am 1. April erschienen Interview.

Wegen seinem leicht bizarren Erscheinungsbild hatte man Hüsnü Haydaroglu lange für eine Kunstfigur gehalten. Als der Kein & Aber Verlag dann Hüsnüs Biografie, verfasst von der Autorin und Regisseurin Güzin Kar ("Achtung. Fertig. WK!"), ankündigte, glaubte man endlich zu wissen, wer die Kolumnen in der "Basler Zeitung" wirklich verfasst hatte.

Nachdem auch die SRF-Sendung "10 vor 10" letzte Woche das Thema "Hüsnü ist eine Frau" aufgriff, stellte der schnauzbärtige Verfasser der patenten Lebenshilfe-Kolumne "Hüsnü hilf" klar: "Hallo, ich bin nicht gestorben!! Binich hier mehr lebendig als wie vorher. Euch sollt nicht immer alles glauben, was sagt dem Mann im Fernseh."

Mehr wissen wird man vielleicht ab (morgen) Freitag, wenn im Unternehmen Mitte in Basel das Buch getauft und eine Hüsnü-Ähnlichkeits-Castingshow veranstaltet wird. Die Einladung verspricht allerdings nur "Mit Güzin Kar und Gästen".

Ob der Star des Abends - das Original, nicht die Casting-Kopien - da sein wird, ist fraglich. Hüsnü wolle nicht berühmt werden, sagte seine Biografin Kar der "Basler Zeitung". "Für ihn sind alle gleich". Wieviele gleich sind wie er, wird die Castingshow zeigen.

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