Bernhardiner-Zucht

Grosswurf einer Hündin vom Grossen St. Bernhard

Süsse Bernhardiner-Welpen in Martigny

Süsse Bernhardiner-Welpen in Martigny

Eine Hündin aus der Bernhardiner-Zucht der Stiftung Barry hat am 28. Juli in Martigny VS neun Welpen geworfen. So zahlreicher Nachwuchs ist aussergewöhnlich: Normalerweise kriegt eine Hündin pro Wurf vier bis fünf Junge.

Im Durchschnitt gibt es im Zuchtbetrieb in Martigny, der auf die Hospiz-Mönche des Grossen St. Bernhard zurückgeht, pro Jahr rund 20 Junge, wie die Sprecherin der Stiftung, Anja Ebener, erklärte. Dieses Jahr dürften es dank der fünf jungen Weibchen und vier Männchen vom Juli etwas mehr werden.

Speziell an dem Wurf sei, dass die Jungen aus der Verbindung von zwei Tieren der eigenen Zucht stammten, sagte Ebener. In der Regel stammt der Vater aus einem anderen Zuchtbetrieb, um Inzucht zu vermeiden.

Die kleinen Bernhardiner können ab dem 1. September während fünf Wochen im Bernhardiner-Museum in Martigny besucht werden. Traditionell erhalten in Martigny alle Hunde eines Wurfs Namen, die mit dem gleichen Anfangsbuchstaben beginnen. Diesmal ist es der Buchstabe U.

Nur eines oder zwei der Welpen wird längerfristig in Martigny bleiben. Die anderen werden laut Anja Ebener verkauft. Die Tiere sind beliebt: Für einen jungen Bernhardiner aus der ältesten Bernhardiner-Zucht der Welt gibt es eine Warteliste.

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