Anstrengender Job

Götz George stiess bei Dreharbeiten an seine körperlichen Grenzen

Dreharbeiten brachten ihn an seine Grenzen: Götz George (Archiv)

Dreharbeiten brachten ihn an seine Grenzen: Götz George (Archiv)

Die Dreharbeiten zum Doku-Drama «George» über seinen Vater Heinrich haben Götz George an den Rand der Erschöpfung gebracht. «Wir hatten nur 21 Tage. Wir mussten sehr viel arbeiten», erzählte der 74-jährige Schauspieler in einem Interview.

"Der 'Fatman', der künstliche Bauch, hat es auch sehr anstrengend gemacht. Dazu noch Mantel und Pelzmütze und Strahler. Das Wasser ist mir in die Schuhe gelaufen. Man ringt da mit dem Umfallen", beklagte sich der Schauspieler gegenüber tvspielfilm.de.

Götz George spielt seinen berühmten, aber wegen seiner Rolle in der Nazi-Zeit umstrittenen Vater, den Schauspieler Heinrich George (1893-1946).

Enttäuscht zeigte sich George über den Ausstrahlungstermin am 24. Juli in der ARD, "wenn alle im Urlaub sind". Er habe sogar selbst bei den Senderverantwortlichen angerufen, um einen späteren Ausstrahlungstermin zu erreichen.

"Im Oktober hat mein Vater Geburtstag, das kann man ja als Anlass nehmen. War nichts zu machen. Hat man mir zwar versprochen. Aber nicht gehalten", sagte George. Er habe sich für Sendeplätze und Geld eingesetzt, aber irgendwann gebe er auch auf. "Die Bürokraten bestimmen die Sendeplätze. Im Sommer wird es kein Mensch sehen wollen."

Götz Georges' Vater Heinrich galt als einer der bedeutendsten Schauspieler seiner Generation. Er starb 1946 im sowjetischen Speziallager Sachsenhausen. Dort war er wegen seiner Rollen in Propagandafilmen der Nationalsozialisten inhaftiert.

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