Gimma zieht in einem Interview mit der Zeitung "Südostschweiz" eine traurige Bilanz über sein bisheriges Leben. "Ich habe es mit all meinen Beziehungen vergeigt, mein Hund ist weg, Reichtum habe ich keinen angehäuft und Reisen finde ich auch nicht wirklich toll", sagt der 30-Jährige. "Also bleibt nicht mehr viel übrig."

Was ihm bleibt, ist die Musik - doch auch dort würden ihm langsam die Ziele ausgehen, sagt er. "Ich habe im Hallenstadion gespielt, eine goldene Schallplatte zu Hause und verspüre keine grosse Lust, das Ganze noch grösser werden zu lassen."

Trotzdem hat Gimma ein neues Album aufgenommen. "Mensch si" widerspiegle seine aktuelle Gefühlslage ziemlich gut, erzählt der Rapper, der mit bürgerlichem Namen Gian-Marco Schmid heisst. "Mein ganzer Frust, Hass und Ärger ist hier zusammengefasst."

Gimma gibt aber Entwarnung: "Man muss sich keine Sorgen machen um mich machen." Um den Churer optimistischer zu stimmen, gebe es nur ein Mittel, sagt Gimma. "Das einzige, das wohl noch etwas ändern könnte, wäre eine Frau, die in mein Leben treten und mich komplett über den Haufen werfen würde."