"Werk ohne Autor" sei ihm "zu reisserisch", sagte der 86 Jahre alte Maler am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Gesehen habe er den Film zwar nicht, "schon aus praktischen Gründen - weil ich dreieinhalb Stunden gar nicht aushalte in meinem Alter".

Aber der Trailer, den ihm der Regisseur gezeigt habe, habe ihm gereicht. Einmal habe er gefragt, ob er eine DVD bekommen könne, aber das sei abgelehnt worden.

"Werk ohne Autor" erzählt von einem Künstler, der während der NS-Zeit aufwächst, in der DDR erste Erfolge feiert, dann aber in Westdeutschland einen Neuanfang wagt. Der Film orientiert sich dabei unverkennbar am Leben von Gerhard Richter. Henckel von Donnersmarck hat allerdings betont, dass es "keine 1:1-Biografie" sein solle.