Malariaerkrankung
George Clooney hat sich mit Malaria angesteckt

Bei einer Sudanreise Anfang Januar hatte sich Clooney mit Malaria angesteckt. Nach zehn «miesen» Tagen geht es ihm aber nun wieder bestens.

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George Clooney im Sudan

George Clooney im Sudan

Keystone

Am Donnerstag setzte CNN-Talkmaster Piers Morgan auf seinem Twitterportal ein Gerücht in die Welt, das Clooney-Fans zu triefst betrübte: «George Clooney wurde auf seiner letzten Sudanreise mit Malaria angesteckt. Er nimmt Medikamente, aber es geht ihm nicht so gut.»

Clooneys Sprecher reagierte sofort und stellte am Donnerstag gegenüber dem Online-Portal «access hollywood» richtig: «George hat sich komplett von der Malariaerkrankung erholt.»

«Er ist OK»

Der 45-jährige Morgan - Nachfolger des legendären CNN-Talkers Larry King - musste seinen Tweet aktualisieren: «Clooney-Malaria-Update: Es gibt 24 563 Angebote von Menschen, die ihn pflegen wollen. Die Ärzte aber sagen, dass die Medikamente angeschlagen haben und dass er Ok ist», schreibt er und entschuldigt sich sogleich bei den «Ladys».

Der Schauspieler selbst nutzte die Gelegenheit, um auf die Gefahren der Malaria hinzuweisen: «Das zeigt, dass mit einer vernünftigen medizinischen Versorgung die grösste Todesgefahr in Afrika zu einem Fall von zehn miesen Tagen statt einem Todesurteil werden kann.»

Engagement für Afrika

Clooney hatte im Dezember zusammen mit den Vereinten Nationen und Google eine Volksabstimmung zur Unabhängigkeit des Nordens initiiert. Um die Wahlen mitzuverfolgen, reiste er im Januar nochmals hin, steckte sich dabei aber mit Malaria an.

Schon bei seiner letzten Sudanreise hatte er sich mit der gefährlichen Tropenkrankheit infiziert.

Am heutigen Freitag wird das Interview von Morgan mit Clooney auf CNN ausgestrahlt. Es handelt sich dabei aber um eine Aufzeichnung vom 12. Januar, in der Morgan mit dem Schauspieler über seine Krankheit und sein Engagement für Afrika spricht. (lds)

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