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Gegen Einwanderungsgesetze verstosse: Britischer Rapper 21 Savage kommt in USA gegen Kaution frei

Ist wieder auf freiem Fuss: der in London geborene und in den USA lebende Rapper 21 Savage. (Archivbild)

Ist wieder auf freiem Fuss: der in London geborene und in den USA lebende Rapper 21 Savage. (Archivbild)

Anderthalb Wochen nach seiner Festnahme durch die US-Einwanderungsbehörde ist Rapper 21 Savage ("Rockstar") gegen Kaution auf freien Fuss gekommen. Der in Grossbritannien geborene 26-Jährige hatte im Südstaat Georgia mutmasslich gegen Einwanderungsgesetze verstossen.

Nach einer Gerichtsanhörung am Dienstag kam er seinen Anwälten zufolge gegen Kaution von 100'000 Dollar frei.

"Er hat seine Freiheit gewonnen. Er ist dankbar für die Unterstützung der Gemeinde und freut sich darauf, seine Geliebten zu sehen und weiterhin Musik zu machen, die Menschen vereint", twitterte Anwalt Charles Kuck. Unter anderem hatten sich Rapper Jay-Z, Lil Yachty sowie Rapperin Cardi B für seine Freilassung eingesetzt.

Der bürgerlich als Sha Yaa Bin Abraham-Joseph bekannte Musiker war 2005 legal in die USA eingereist. Im Jahr darauf war sein Visum offiziellen Angaben zufolge aber abgelaufen. Laut Anwalt Kuck war er damals minderjährig und nicht selbst schuld daran, dass er sich plötzlich ohne Aufenthaltsgenehmigung im Land aufhielt.

Wegen seiner Festnahme fand die Grammy-Verleihung, wo 21 Savage hätte auftreten sollen und für zwei Preise nominiert war, ohne den Rapper statt. Post Malone präsentierte den gemeinsamen Hit "Rockstar" der beiden ohne 21 Savage als Teil eines Medleys mit den Red Hot Chili Peppers. Songschreiber Ludwig Göransson, der mit Childish Gambino vier Grammys für den Titel "This Is America" gewann, sagte in seiner Dankesrede: "21 Savage sollte jetzt hier sein". Der Rapper hatte bei "This Is America" ebenfalls mitgewirkt.

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