"Ich merkte, dass ich als kleiner Chnobli von 12 Jahren die Leitung eines Gottesdienstes an mich reissen kann, wenn ich etwas mache, das nicht vorgesehen ist", sagte der 31-Jährige im Interview mit der "Berner Zeitung". So habe er beispielsweise im entscheidenden Moment nicht "geglöggelt", was zum einen unangenehm, aber auch sehr lustig gewesen sei.

Wenn sein Publikum heutzutage allerdings bei jedem zweiten Satz lache, komme ihm das auch komisch vor. "Dann beginne ich, meinen eigenen Auftritt zu sabotieren", so Vetter. Schliesslich wolle er die Leute weder beeinflussen noch Macht über sie ausüben.

Der in Basel wohnhafte Gabriel Vetter, der zuletzt mit der SRF-Webserie "Güsel" grossen Erfolg hatte, gönnt sich nun ein halbes Jahr Bühnenpause. Der werdende Vater wird sich mit seiner schwedischen Freundin in deren Heimat zurückziehen.