"Der beste Ausgleich für mich ist meine Familie zu Hause", sagt Daniel Gygax im Interview mit den Kinderreportern der "Neuen Luzerner Zeitung"-Sonderbeilage. Sein kleiner Sohn bringe willkommene Ablenkung vom Sportleralltag, auch wenn er ein "Fägnäscht" sei.

Und Gygax will noch mehr davon: "Der Plan wäre, dass meine Familie noch wachsen würde. Dass vielleicht noch ein oder zwei Kinder dazukommen", sagt der 29-Jährige. Eine grosse Familie zu haben, sei schon immer sein Traum gewesen.

Und was die Familie angeht, so haben ihm seine Eltern stets Gewissheit gegeben, ihn zu unterstützen bei der Entscheidung, voll auf die Karte Fussball zu setzen. Denn im Alter von 16 Jahren brach er seine kaufmännische Lehre ab, um via Baden, Zürich und Aarau den sportlichen Sprung ins Ausland nach Frankreich und nach Deutschland zu schaffen. Seit 2010 ist Gygax zurück in der Schweiz beim FCL und hofft, noch möglichst lange gesund zu bleiben.

Frühaufsteher und Pianist

Nach seiner Zeit als Fussball-Profi könnte sich der passionierte DJ gut vorstellen, etwas im Bereich Musik zu machen. "Ich komme aus einer Musikerfamilie: Meine Mutter war klassische Sängerin, meine Schwester singt Musicals in der ganzen Schweiz und ich spielte fast sieben Jahre Klavier", erzählt Gygax. Eine Morgenshow im Radio, das fände er cool. Denn: "Ich bin am Morgen immer sehr früh wach und würde gerne die Leute Wecken am Radio."