Aber natürlich sei die Nati "definitiv" seine Lieblingsnationalmannschaft, betonte der 44-Jährige gegenüber dem "Migros Magazin". Allerdings störe es ihn, dass Schweizer Zuschauer von ihm eine kritiklose Haltung gegenüber dem eigenen Team erwarten. "Manchmal habe ich das Gefühl, dass mein Kommentar gut ankommt, wenn die Schweizer Mannschaft gewinnt - verliert sie hingegen, ist der Kommentator der Grund für die Niederlage".

Mit Beni Thurnheer möchte er nicht so gern verglichen werden, "seine Fussstapfen sind für mich viel zu gross". "Beni National" sei immer noch sein Vorbild und am liebsten würde er ebenfalls wie der ältere Kollege 30 Jahre lang Fussballspiele kommentieren - auch wenn es schwierig sei, eine gute Balance zwischen einer kritischen Beobachtung "und dem Versprühen von helvetischer Hoffnung" zu halten.