"Ich mache keine Werbung, mit Ausnahme von einigen gemeinnützigen Organisationen. Für Produkte- und Firmenwerbung stehe ich nicht zur Verfügung", so der TV-Mann. Auch die Aussicht auf gute Entlöhnung lässt ihn standhaft bleiben. "Ich habe nichts gegen gute und witzige Werbung - aber es würde meine Unabhängigkeit beeinträchtigen."

Man könne nicht in Werbespots auftreten und gleichzeitig erwarten, als Satiriker ernst genommen zu werden, sagt Giacobbo. Paradebeispiel für eine Person, die fast ausschliesslich von Selbstvermarktung lebt, sei Hotelerbin Paris Hilton (28). "Die Frau macht nichts und kann nichts. Trotzdem ist sie berühmt."

Mit einem kleinen Seitenhieb an die Schönheitsindustrie fügt Giacobbo an: "In der Schweiz küren wir ja auch jährlich eine Paris Hilton - nur nennt man sie bei uns Miss Schweiz."