Vor zwei Jahren konnte Anaconda, mit bürgerlichem Namen Andreas Flückiger, die Steuern nicht mehr bezahlen. Inzwischen konnte er umschulden, und von seinem Altersguthaben ist kaum noch etwas da, wie er der "Schweiz am Sonntag" erzählt.

"Mein Problem ist, dass meine drei Kinder in der Ausbildung sind und ich eine zu grosse Frauenquote hatte und daher Alimente zahlen muss, was ich im Grunde gerne mache." Wenn nicht etwas passiere, dann werde er armengenössig. "Aber ich werde ja eh nicht alt."

Wie er zu Geld kommen könnte, weiss Anaconda nicht. Er sei wohl einfach zu frech und zu aufmüpfig, als dass er irgendeinmal einen Kulturpreis kriegen würde - "oder 22'000 Franken für einen Soloauftritt an einer Bundesratsparty, wie der Bastian Baker", sagt der 59-Jährige.

Auf den Hinweis der "Schweiz am Sonntag", dass er seine Preise schon noch kriegen werde, sagte Anaconda: "Aber erst, wenn ich tot bin."