Und die seien "saugut", schliesslich hätten sie und ihre Familie 300 Schweine im Stall stehen, liest man im zugehörigen Interview. Der Job als Kolumnistin liege ihr, weil sie "rüüdig guet" aus Mücken Elefanten machen könne, verrät die Bauersfrau und Kabarettistin. "Ich mag schriftliche, kurze Momentsachen mit einer genialen Pointe". Ihre für verschiedene Medien geschriebenen "Momentsachen" erscheinen übrigens Ende Monat als Buch unter dem Titel "Episödali - Gschrebnets & Zeichnets".

Der Mundart will die Willisauerin in ihren Bühnenprogrammen treu bleiben. "Ich plane keine grenzsprengende Karriere", sagt sie, "eigentlich plane ich generell nichts". Und wenn doch, dann kommt es oft anders als gedacht. So wollte Brügger ursprünglich Serviertochter werden.

Sie machte stattdessen das KV, liebäugelte mit der Kunst, wurde aber von der Luzerner Kunsthochschule abgelehnt. Jetzt zeichnet sie halt unakademisch - beispielsweise einen Güggel mit Zapfen im Hintern - den Zapfhahn.

In der Guggemusig lernte das Frölein das unhandliche Euphonium kennen, das es heute noch in jedem Programm begleitet. Eine Karriere als Rockerin brach Da Capo ab, nachdem sie sich bei Proben in einem Luftschutzkeller einen Tinnitus geholt hatte.