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Freunde findet Marc Foster in Hollywood fast keine

Marc Foster hat in Hollywood noch fast keine Freunde gefunden (Archiv)

Marc Foster hat in Hollywood noch fast keine Freunde gefunden (Archiv)

Langweilig wird es dem deutsch-schweizerischen Hollywood-Regisseur Marc Foster nie. Er hätte es deshalb am liebsten, wenn die Tage 48 Stunden hätten.

Als Kind hatte der in Ulm geborene und in Davos aufgewachsene Foster das Gefühl, das Leben sei ewig, erzählt er dem "Sonntagsblick". Er glaubte gar, unsterblich sein. Dieses Gefühl hat sich verändert. "Je älter man wird, desto wertvoller wird die Zeit." Er hätte gerne mehr davon, wie er betont. "Es wäre schön, einen 48-Stunden-Tag zu haben."

Wenn er nicht gerade unter Jetlag leidet, schläft Forster gut, etwa sieben Stunden. Dass er Yoga macht und sich vegetarisch ernährt, gehört für ihn nicht zum Hollywood-Lifestyle.

"Das fing schon in meiner Kindheit an." Er hatte leichte Magenbeschwerden und achtete darauf, was er gut verdaute und was nicht. "Kaffee zum Beispiel tut mir nicht gut." Auch auf Hochprozentiges verzichtet der 46-Jährige. Rotwein trinke er zwar - "aber nur guten".

Wegen der Freunde müsste er nicht in Hollywood arbeiten, sagt Foster. "Im Showbusiness geht es in erster Linie um die Arbeit. Von all den Schauspielern, mit denen ich gearbeitet habe, gibt es nur einen oder zwei, mit denen ich echte Freundschaft pflege. Alles andere bleibt geschäftlich."

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