Seine Lebensgefährtin Danyellah habe nachts plötzlich starke Wehen bekommen, berichtete der 66-Jährige am Montag im französischen Radiosender Europe 1. Da es eine Hausgeburt werden sollte und die Hebamme zu spät dran war, habe er Geburtshilfe geleistet.

"Ich hatte nicht einen Moment lang Panik und war überhaupt nicht beunruhigt". Er habe seine Hand unter den Kopf des Babys gehalten, berichtete der Musiker, dessen Markenzeichen seine lange blonde Lockenmähne und eine weiss umrandete Sonnenbrille ist. "Das war ein so schöner und unerwarteter Augenblick für mich".

Sein Sohn, der vergangene Woche in Los Angeles geboren wurde, hat noch keinen Namen. Polnareff war Ende der 60er Jahre zusammen mit Serge Gainsbourg einer der französischen Sänger, die auch im Ausland Erfolg hatten. Der Durchbruch gelang ihm 1966 mit "La poupée qui fait non". Seit 1973 lebt er in den USA.