Hüllenlos

Französischen Journalisten droht wegen Kate-Bildern ein Prozess

Wegen Kates Oben-ohne-Bildern hat das königliche Paar zwei Journalisten verklagt (Archivbild)

Wegen Kates Oben-ohne-Bildern hat das königliche Paar zwei Journalisten verklagt (Archivbild)

Wegen der Bikini- und Oben-ohne-Fotos von Kate Middleton droht einem Verleger und einer Fotografin in Frankreich ein Prozess. Gegen den Verlagschef des Magazins «Closer» wurde ein formelles Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Der Vorwurf gegen Verleger Ernesto Mauri lautet auf "Verletzung der Privatsphäre" wegen der im September in "Closer" veröffentlichten Bilder der Ehefrau von Prinz William. Diese hatten im britischen Königshaus für grosse Empörung gesorgt. Das Ermittlungsverfahren gegen Mauri wurde laut der Nachrichtenagentur AFP bereits Anfang April eingeleitet.

Wegen anderer Fotos wurde zudem ein förmliches Ermittlungsverfahren gegen eine Fotografin der Regionalzeitung "La Provence" eröffnet. Die Fotografin soll Bikini-Bilder von Kate geschossen haben, die eine Woche vor den "Closer"-Bildern in "La Provence" erschienen.

Die Zeitung bestreitet indes, dass die Bilder der Herzogin von Cambridge im knappen Badeanzug von ihrer eigenen Fotografin gemacht wurden.

Der Anwalt von Kate und William wollte die Einleitung der Ermittlungsverfahren auf Anfrage nicht kommentieren. Das Paar hatte unmittelbar nach der Veröffentlichung der Bilder, die während eines Urlaubs in Südfrankreich heimlich geschossen worden waren, in Nanterre Strafanzeige erstattet.

Die Untersuchungsrichter von Nanterre versuchen auch zu ermitteln, wer die in "Closer" abgedruckten Oben-Ohne-Fotos von Kate geschossen hat. "Closer" weigert sich aber, den Namen des Paparazzo preiszugeben. Auch Schadenersatzforderungen von Kate und William sollen Gegenstand eines möglichen Prozesses werden.

Parallel zur Strafanzeige hatten Kate und William im September einen Eilantrag eingereicht, um eine Weiterverbreitung der "Closer"-Bilder zu verhindern. Ein Gericht untersagte "Closer" per einstweiliger Verfügung eine Weiterverbreitung der Fotos. Auf Anordnung des Gerichts übergab das Magazin dem Paar zudem die Fotodateien.

Das Magazin, das zum italienischen Mondadori-Verlag gehört, hat Rechtsmittel gegen die Gerichtsentscheidung eingelegt. Das Berufungsgericht von Versailles bei Paris soll darüber am 5. Juni befinden.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1