"Ich habe nichts mehr gesehen, mich hat's umgehauen. Ich bin auf den Kopf gefallen und auf die rechte Seite", sagte der 69-Jährige der "Bild"-Zeitung. Dabei kam er recht glimpflich davon: blutende Oberlippe, Abschürfungen an der Wange und Schmerzen in der "Mexiko-Schulter". Letztere heisst so, weil Beckenbauer sie sich bei der WM 1970 in Mexiko ausgerenkt hatte und danach mit Armschlaufe 45 Minuten weitergespielt hatte.

Die Piste in Obertauern sollte der Kaiser eigentlich im Schlaf hinunterfahren können: Seit über 30 Jahren fährt er Ski in diesem Wintersportort, seit drei Jahren hat er ein Ferienhaus im Dorfzentrum.

Über die Konsequenzen seines Unfalls kann Beckenbauer schon wieder Scherze machen: "Ich bin im Skilaufen ziemlich aus der Übung. Vielleicht sollte ich auf eine etwas risikoärmere Sportart umsteigen. Vielleicht Spaziergehen."