Anrüchige Poesie

Franka Potente geht im Ausland immer in Strip-Clubs

Franka Potente gibt den Namen ihrer Tochter nicht preis (Archiv)

Franka Potente gibt den Namen ihrer Tochter nicht preis (Archiv)

Schauspielerin Franka Potente ("Lola rennt», «The Bourne Identity") fühlt sich in Strip-Clubs wohl. «Ich mag Strip-Clubs total gerne. Wenn ich im Ausland bin, gehe ich immer in einen», verriet sie in einem Interview.

"Dieses Verbotene und Anrüchige hat für mich Poesie", fügte die 37-Jährige hinzu. Sie möge die "seltsame, dunkle Welt" dieser Bars, sagte Potente im Interview mit der deutschen Presseagentur dpa. Dort herrsche "eine ganz bestimmte Stimmung", da es offensichtlich um Sex gehe, sagte die deutsche Schauspielerin, die in ihrem neuen Film die Erotik-Unternehmerin Beate Uhse darstellt (ZDF, 9. Oktober 2011, 20.15 Uhr).

Mit ihrer toleranten Einstellung eckt die seit mehreren Jahren in Los Angeles lebende Potente gelegentlich bei konservativen US-Bürgern an. "Es gibt immer wieder Momente, wo ich denke: Oh, das ist hier nicht erlaubt", erzählte sie. "Vermutlich bin ich im Herzen immer noch Europäerin oder Deutsche."

Eine Rückkehr in die Heimat plant Potente aber momentan nicht. Theoretisch sei das zwar denkbar, sagte sie. Derzeit lebe aber ihre Familie in den USA. "Ob ich irgendwann zurückgehe, wird man dann sehen."

Spekulationen um Tochter

Im August hatte die Schauspielerin bekannt gegeben, bereits vier Monate zuvor eine Tochter zur Welt gebracht zu haben. Seither hatte es viele Spekulationen über die Namen von Vater und Tochter gegeben.

Potente kündigte nun an, keine weiteren Details aus ihrem Privatleben preiszugeben. "Wie alle Eltern haben auch wir die Aufgabe, unsere eigene Privatsphäre und die unseres Kindes zu schützen", betonte sie. Mehr werde sie zu dem Thema nicht sagen.

Lob für Obama

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Barack Obama in ihrer Wahlheimat Los Angeles deutlich wohler. "Das fühlt sich jetzt hier alles viel liberaler an", sagte die 37-Jährige. "Vor Obama gab es einen Präsidenten, der nicht mehr alle Tassen im Schrank hatte", fügte sie hinzu.

Jetzt herrsche in den USA ein anderes politisches Klima. "Allein, dass ein Schwarzer Präsident geworden ist, hat eine grosse Symbolik", sagte die Schauspielerin.

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