Klare Linie

Formel-1-Legende Niki Lauda ist stolz auf sein Schwarz-Weiss-Denken

Keine Grauzonen: Ex-Formel-1-Fahrer Niki Lauda (Archiv)

Keine Grauzonen: Ex-Formel-1-Fahrer Niki Lauda (Archiv)

Formel-1-Legende Niki Lauda fehlen echte Kerle im öffentlichen Leben. «Alle schwimmen heute so mit», sagt der ehemalige Autorennfahrer. Er habe das Gefühl, dass bei der Jugend viel «Ja, aber»-Denken da sei.

«Man schaut einfach, wie man sich so durchwurschtelt», erklärt der Automobil-Haudegen in einem Interview mit dem Magazin «Playboy» weiter. Eigenschaften wie Leidenschaft, Mut und Innovation seien heute gefragt, sie fehlten ihm aber auch in der Politik. Er selbst sei dagegen ein Mann klarer Entscheidungen, sagte der 63-Jährige.

«Ich habe einen einfachen Zugang zu Dingen, weil ich nur schwarz-weiss denke.» Er verwirre sich nicht mit Grauzonen. «Ich verweigere mich, in meinem gesamten Denken Grauzonen zu haben. Weil ich damit nur Zeit verliere und nie einer Sache auf den Grund gehe.»

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