«Megxit»

Finanzen und Titel: Diese Fragen sind trotz Krisensitzung der Queen noch immer ungeklärt

Prinz Harry und Meghan.

Prinz Harry und Meghan.

Die Queen unterstützt die Pläne von Prinz Harry und Herzogin Meghan. Das Paar sucht nach einem eigenständigen Weg abseits der royalen Pflichten. Trotz Krisensitzung bleiben aber einige Fragen ungeklärt. Eine Einordnung.

Nachdem Prinz Harry und Herzogin Meghan überraschend angekündigt hatten, als Royals zurückzutreten, traf sich die Königsfamilie am Montag auf dem Landsitz der Queen in Sandringham zu einer Krisensitzung. Diese sei «sehr konstruktiv» verlaufen, gab die Queen danach bekannt.

Die Übergangsphase

So war man sich einig, dass es «eine Periode des Übergangs geben wird, in dem der Herzog und die Herzogin von Sussex in Kanada und Grossbritannien ihre Zeit verbringen werden». Während dieser Zeit werden sie noch von öffentlichen Geldern unterstützt.

Für eine langfristige Lösung müssten noch «schwierige Probleme» gelöst werden. «Ich erwarte endgültige Entscheidungen in den nächsten Tagen», heisst es in der Mitteilung der Queen.

Der königliche Titel

Zu klären ist nun, ob Harry und Meghan ihre Titel «Königliche Hoheit» behalten dürfen. Sowohl Prinzessin Diana als auch Herzogin Fergie wurden diese nach der Scheidung von ihren Männern Charles und Andrew aberkannt, was für viel Unmut beim britischen Volk sorgte. Royal-Insider glauben daher, dass das Paar die Titel behalten wird.

Prinz Harry und Meghan

Prinz Harry und Meghan

Trotzdem gibt es Hinweise darauf, dass die beiden ihre royalen Titel verlieren könnten. So spricht die Queen in der Mitteilung Harry und Meghan mit ihren Vornamen an. Üblicherweise erfolgt dies mit den Titeln «Herzog und Herzogin von Sussex». Sie schreibt ausserdem «meine Familie». Auch das ist für eine Pressemitteilung nicht vorgesehen. Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen erwartet.

Die Finanzen

Hier gibt es einige offene Fragen zu klären: Wer wird für die Sicherheit von Harry und Meghan sorgen, wenn sie sich monatelang in Kanada aufhalten? Welche Unterstützung bekommen die beiden Royals in Zukunft? Und welche Geschäfte dürfen sie als Mitglieder der Königsfamilie überhaupt machen?

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Klar ist: Harry und Meghan sind nicht arm. Ihr gemeinsames Vermögen wird auf 18 Millionen Pfund (über 21 Millionen Euro) geschätzt, wie die britische Nachrichtenagentur PA berichtete. Dazu zählt auch Harrys Erbe von seiner Mutter Prinzessin Diana. Und Meghan soll durch ihre frühere Arbeit als Schauspielerin – zum Beispiel mit der Erfolgs-Serie «Suits» – und im Mode-Bereich ebenfalls mehrere Millionen verdient haben.

In der Öffentlichkeit sorgt Harrys und Meghans Entscheidung, die royalen Verpflichtungen aufzugeben, auf ein unterschiedliches Echo. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge unterstützen 45 Prozent der Briten die Entscheidung des Paares, nur 26 Prozent sind dagegen. Dafür findet eine deutliche Mehrheit (63 Prozent), dass Harry und Meghan auch kein Geld mehr vom Königshaus bekommen sollten.

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