Klage

Filmemacher Ferrara erstaunt über Klage-Drohung von Strauss-Kahn

Abel Ferrara vor der Premiere in Cannes (Archiv)

Abel Ferrara vor der Premiere in Cannes (Archiv)

Regisseur Abel Ferrara kann die Reaktion von Ex-IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn, der ihn wegen des Films «Welcome to New York» verklagen will, nicht verstehen. «Ich bin Künstler. Ich reagiere auf Ereignisse, ich reagiere auf Dinge, die ich sehe und fühle», sagt er.

Der Anwalt des 65-jährigen Strauss-Kahn hatte am Montag eine Verleumdungsklage angekündigt, weil der Film alte Vergewaltigungsvorwürfe gegen den französischen Politiker aufgreife. Eine solche Reaktion könne er nicht nachvollziehen, sagte Ferrara in Cannes der Nachrichtenagentur dpa.

In dem Film, der am Rande des Festivals Weltpremiere feierte, greift Ferrara eine Sexaffäre auf. Die US-Polizei hatte Strauss-Kahn 2011 wegen versuchter Vergewaltigung eines Zimmermädchens in New York verhaftet. Strauss-Kahn bestritt den Vorwurf, der Streit wurde mit einer aussergerichtliche Einigung beigelegt.

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