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Fifa-Chef Sepp Blatter mag Putin - jedenfalls menschlich

Steigt mit 79 noch mal in den Ring: Sepp Blatter (Archiv)

Steigt mit 79 noch mal in den Ring: Sepp Blatter (Archiv)

Fifa-Chef Sepp Blatter mag Präsident Putin «als Person». «Wir haben ein sehr gutes Verhältnis», sagt der 78-Jährige. Möglicherweise weil sie beide Projektionsfläche für Feindbilder böten.

"Es ist traurig, aber wir lachen manchmal selber über unser schlechtes Image", sagte Blatter im Interview mit der Weltwoche. Der Fifa-Präsident warnte weiter davor, Russlands Präsidenten zu dämonisieren.«Je mehr sich der Westen gegen Putin stellt, desto stärker wird Putin zu Hause».

Mit bald 79 Jahren tritt Blatter zur Wiederwahl als Fifa-Präsident an - trotz angeblich angeschlagenem Image. Er sei halt von Geburt an ein Kämpfer gewesen, sagt der Walliser. Dass Siebenmonatskinder wie er in Zeiten, in denen es noch keine Inkubatoren gab, überlebten, sei nicht selbstverständlich gewesen.

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