Kunst und Politik

Fendrich will sich politisch nicht «vor den Zug spannen lassen»

Sänger Rainhard Fendrich steht ein für gute Unterhaltung (Archiv)

Sänger Rainhard Fendrich steht ein für gute Unterhaltung (Archiv)

Der österreichische Musiker Rainhard Fendrich möchte ungern öffentlich für politische Thema eintreten. «Ich will nicht meine Prominenz nutzen, um mich vor einen Zug spannen zu lassen», so der 59-Jährige.

Er sei zwar durchaus politisch, sehe sich aber in erster Linie als Unterhaltungskünstler, sagt er im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

Für ihn habe zwar Unterhaltung auch immer mit Haltung zu tun, Lieder alleine können seiner Meinung nach aber nicht die Welt verändern. "Lieder sind immer nur das Spiegelbild einer Stimmung", so Fendrich.

Im Laufe seiner Karriere habe er eine Entpolitisierung des Publikums erlebt: "In Zeiten des Vietnamkriegs ist die ganze Welt auf die Strasse gegangen. Seitdem ich auf der Welt bin, hat es noch nie gleichzeitig so viele Kriege gegeben, aber die Menschen hören und schauen eher weg, weil sie es nicht mehr ertragen können."

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