"Ich teile Charlene Riva und Myla Rose im Zimmer je eine Zone zu und kann gleichzeitig beide im Auge behalten", erzählt der Weltranglistendritte im Gespräch mit der "Schweizer Familie". Federers Töchter werden am 23. Juli zwei Jahre alt.

Er wolle seine beiden Kinder immer um sich haben, wolle sie aufwachsen sehen und an ihrem Leben teilhaben, so der Baselbieter. "Das macht mich überglücklich. Ich bin seit ihrer Geburt erst drei Wochen ohne sie gewesen."

Dass das Vereinbaren von Tenniszirkus und Familienleben einer grossen Organisation bedarf, ist sich der Weltstar bewusst - und windet deshalb seiner Frau Mirka (33) ein grosses Kränzchen: "Mirka leistet hier unglaublich viel. Sie nimmt den Zügelstress auf sich, unterstützt die ganze Familie und hält mir den Rücken frei."

Lob für Schweizer Schulen

Dereinst will Federer seinen Töchtern aber das ständige Reisen rund um den Globus ersparen und ihnen einen geordneten Schuleintritt in der Eidgenossenschaft ermöglichen. "Sobald sie zur Schule gehen, sollen sie das in der Schweiz tun", so der Baselbieter überzeugt. "Die Schulen in der Schweiz sind sehr gut. Zudem ist es wichtig, dass die Kinder zur Ruhe kommen, ein normales Leben führen."

Heute sei ihm viel stärker bewusst, was die Schweiz ausmache, sagt Federer. "Die Schweiz hat ein gutes Image. Wunderschöne Landschaften. Sie ist bekannt für ihre Sicherheit. Für ihre Qualität. Für einen respektvollen Umgang miteinander." Früher habe er das als selbstverständlich hingenommen. "Heute weiss ich das viel mehr zu schätzen", so der 16-fache Grand-Slam-Sieger.