Wortschöpfung

FDP-Chef kann sich mit dem Wort «lindnern» anfreunden

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner, aufgenommen am 15. Dezember 2017 in Berlin, hat nichts gegen die Wortschöpfung "lindnern". (Archiv)

Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Lindner, aufgenommen am 15. Dezember 2017 in Berlin, hat nichts gegen die Wortschöpfung "lindnern". (Archiv)

Der deutsche FDP-Vorsitzende Christian Lindner kann sich mit der Wortschöpfung «lindnern» durchaus anfreunden.

"Ich habe davon gehört, ja, ich habe ja auch Humor", sagte der 38-jährige Lindner der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Im Internet war nach dem plötzlichen Ende der Jamaika-Sondierungsgespräche von Union, FDP und Grünen in der Nacht zum 20. November von "lindnern" die Rede. "Es ist doch wunderbar, wenn man den Menschen Anlass zur Freude, vielleicht auch zu ein bisschen Spott und Satire liefert", meinte der FDP-Politiker.

Der 38-Jährige hält den Begriff allerdings für nicht überall korrekt definiert. "Wenn ich es richtig gesehen habe, ist damit die Absage einer gemeinsam geplanten Gruppenaktivität zum letztmöglichen Zeitpunkt gemeint", so der Parteivorsitzende. "Wir hatten aber nie geplant, Jamaika zu machen - wir haben immer gesagt, dass die Chancen 50 zu 50 stehen."

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