Supermodel Naomi Campbell hat sich nach einem falschen Zeitungsbericht über ein angeblich von ihr geplantes Elefanten-Polo-Spiel vor Gericht Schadenersatz erstritten. Wie viel sie bekommt, blieb unklar, es soll sich aber um eine "beachtliche Summe" handeln.

Das berichtete die britische Nachrichtenagentur PA am Donnerstag. Campbells Anwalt erklärte vor Gericht, die Zeitung "Daily Telegraph" habe im vergangenen November geschrieben, das Model habe zum 50. Geburtstag ihres Partners in Indien einen solchen Wettkampf organisieren wollen.

In dem Artikel habe die Tierschutzorganisation Peta die angeblichen Pläne heftig kritisiert und Campbell persönlich angegriffen, erklärte der Anwalt. Sowohl der Bericht selber als auch die Kritik daran seien aber völlig haltlos gewesen.

"Es gab nie irgendwelche Pläne, ein Elefanten-Polo-Turnier abzuhalten, deshalb hätten die Vorwürfe niemals veröffentlicht werden dürfen", hiess es in einer Stellungnahme des britischen Models. Sie nehme die Entschuldigung der Zeitung jedoch an, erklärte sie.