Das erste Gutachten kratzte an der Glaubwürdigkeit des mutmasslichen Opfes. Wie der «Spiegel» berichtet, hat die Staatsanwaltschaft nun ein zweites Gutachten vorgestellt. Es ist die Stellungnahme eines Psychotherapeuten. Offenbar soll laut «Spiegel» damit die von der Verteidigung beantragte Haftentlassung verhindert werden. Damit wird klar, das der Vergewaltigungsworwurf auch von der Glaubwürdigket des Opfers abhängt.

Dieser Psychotherapeut vetritt nun die These, dass das mutmassliche Opfer einer Vergewaltigung an «einem traumabedingten Gedächtnisverlust» leide. Allerdings ist damit noch keine Falschausssage erwiesen. (cls)