Als genetischer Albaner steht er auf fette Karren und andere Statussymbole und ist zu Hause ein Pascha, der sich von Mutter bedienen lässt. Als gebürtiger Schweizer mag er's gemütlich, hält sich an Vorschriften - auch punkto Geschwindigkeit - und bezahlt Rechnungen pünktlich.

Seine Schweizer Korrektheit hat ihn auch daran gehindert, einen lukrativen Sponsorenvertrag eines Bierhersteller - "hoher fünfstelliger Frankenbetrag" - abzulehnen. "Ich kann doch meine 14-jährigen Fans nicht zum Biertrinken animieren", gab der 19-Jährige gegenüber der Zeitschrift "annabelle" zu bedenken.

Bendrit Bajar hat sich innert weniger Monate einen Namen gemacht mit im Internet veröffentlichten Handy-Sketches, in denen er die Gewohnheiten von "Schwiizern" denjenigen von "Usslendern" gegenüberstellt.

Beispiel: Wenn ein "Usslender" seine Frau als vermisst meldet, hat er keine Ahnung, was sie anhatte und welche Farben Haare und Augen haben. Das Auto, mit dem sie unterwegs ist, kann er dagegen bis ins kleinste technische Detail beschreiben.