Spassvogel

Fabian Unteregger spielte schon in der Schule den Clown

Durch seine Auftritte bei der SF-Sendung "Giacobbo / Müller" wurde Unteregger einem breiten Publikum bekannt (Bild: SRF)

Durch seine Auftritte bei der SF-Sendung "Giacobbo / Müller" wurde Unteregger einem breiten Publikum bekannt (Bild: SRF)

Fabian Unteregger ist der geborene Spassvogel. «Ich sehe die Leute einfach gerne lachen», sagt der Komiker (34). Bereits im Kindergarten hatte er einen klaren Berufswunsch: Kasperli. Die Figur aus den Hörspielen von Jörg Schneider sei sein Idol gewesen, erzählt er.

Doch in der Schule folgte die grosse Ernüchterung. "Ich freute mich wahnsinnig darüber, einen 'echten' Kaspar in der Klasse zu haben. Doch stellen Sie sich vor: Er war die totale Spassbremse", erzählt der Zürcher Comedian im Interview mit der Zeitschrift "Fritz+Fränzi".

Für Spass in der Schule sorgte Unteregger selbst: "Ich war der Klassenclown", verrät er. "In der Schule habe ich mehr Zeit vor der Türe als im Zimmer verbracht." Und die Schulstunden im Gymnasium habe er dazu genutzt, an seinen Parodiekünsten zu feilen.

Seine Lehrer sind jedoch nicht nachtragend: "Heute, wo sie mich nicht mehr im Schulzimmer ertragen müssen, haben die Lehrer plötzlich Freude an mir", so der amtierende Europameister im Theatersport.

Auch Untereggers Eltern mussten ab und zu unter seiner Kreativität leiden. "Als Kleinkind habe ich bei Autoreisen Sand auf den Rücksitz geschmuggelt, um an meinen Burgen weiterbauen zu können", erzählt der diplomierte Lebensmittel-Ingenieur.

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