Darunter ist der Norweger Alexander Rybak, der bereits 2009 den Wettbewerb gewonnen hatte. Auch der Däne Rasmussen schaffte den Einzug ins Endrennen mit seiner Wikinger-Truppe und der Hymne "Higher Ground". Schweden kam obendrein bei dem Wettbewerb als drittes skandinavisches Land ins Finale; Finnland hatte es bereits beim ersten Halbfinale am Dienstag geschafft.

Viel Zuspruch gab es für Australiens Platin-ausgezeichneten Superstar Jessica Mauboy mit dem Dance-Song "We Got Love". Das ESC-verrückte "Down Under" darf seit 2015 an dem Wettbewerb teilnehmen.

Ausserdem zogen die Niederlande, Moldawien, Serbien, Ungarn, Slowenien und die Ukraine ins ESC-Finale ein. Insgesamt hatten 18 Länder um die letzten zehn Finalplätze gekämpft.

Gute Stimmung

In der Altice Arena feierten die Fans. Sie schwenkten Flaggen aus allen Teilnehmerländern und tanzten ausgelassen vor der Bühne.

Bereits am Dienstag hatten sich zehn Länder qualifiziert, darunter die grossen Favoriten wie Israel, Tschechien, Bulgarien, Estland und Zypern. Auch Österreichs Kandidat Cesár Sampson wird mit seinem Song "Nobody But You" im Finale am Samstag dabei sein. Die Schweiz war hingegen ausgeschieden.

Auch Frankreich, Grossbritannien, Italien und Spanien sind automatisch im Feld der letzten 26. Ausserdem ist Portugal als Gastgeber fix im Finale. Vorjahressieger Salvador Sobral, der erst im Dezember ein neues Herz transplantiert bekommen hatte, darf als Pausen-Act auftreten - zusammen mit seinem grossen Idol, der brasilianischen Musiklegende Caetano Veloso. Portugiesischen Medien sagte der 28-jährige Sänger, er sei so nervös, dass er seit Tagen kaum geschlafen habe.