Internet-Mobbing

Ex-Model Katie Price hat Erfolg mit Initiative gegen Mobbing

Sie macht sich gegen Internet-Mobbing stark: Reality-TV-Darstellerin und Model Katie Price. (Archivbild)

Sie macht sich gegen Internet-Mobbing stark: Reality-TV-Darstellerin und Model Katie Price. (Archivbild)

Auf Initiative von Ex-Model Katie Price will das britische Parlament härter gegen Internet-Mobbing vorgehen. Es hatte die Untersuchung zum Internet-Mobbing in Auftrag gegeben, nachdem eine Petition des Reality-TV-Stars mehr als 220'000 Unterschriften erhalten hatte.

"Soziale Medien sind voller fürchterlicher, abwertender und entmenschlichender Kommentare über Menschen mit Behinderungen", sagte die Abgeordnete Helen Jones britischen Medienberichten vom Dienstag zufolge. Die derzeitige Gesetzeslage zum Internet-Mobbing reiche nicht aus, um Täter zu stoppen. Es sei beschämend, dass Menschen mit Behinderungen gezwungen würden, sich aus den sozialen Medien zurückzuziehen, während den Tätern keine Konsequenzen drohten.

In der Petition hatte die 40-jährige Price gefordert, Internet-Mobbing zu einer Straftat zu erklären und eine Kartei für Täter anzulegen. Ihr ältester Sohn Harvey, der Autist ist und zudem einen schweren Chromosomen-Defekt hat, war laut der fünffachen Mutter immer wieder Opfer von Anfeindungen geworden. Das Parlament konzentriert sich in seinem Bericht der BBC zufolge auf Menschen mit Behinderungen, da Internet-Mobbing in anderen Zusammenhängen bereits behandelt werde.

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