Diese Gerichtsentscheidung wurde am Sonntag bekannt, kurz vor dem Auftakt des Eurovision Song Contest (ESC) in Tel Aviv, den die 33-Jährige moderieren soll. Das israelische Justizministerium teilte mit, sie müsse auch die Gerichtskosten in Höhe von umgerechnet 30'000 Euro tragen.

Die Steuerbehörde hatte Refaeli vorgeworfen, ihre millionenschweren Verdienste in Israel und im Ausland nicht vollständig angegeben zu haben. Zudem lastete sie der blonden Schönheit und deren Mutter an, Promi-Vergünstigungen verschwiegen zu haben.

Anders als von Refaeli angegeben, habe sie ihren Lebensschwerpunkt in den strittigen Steuerjahren seit 2009 in Israel gehabt, entschied das Gericht. Refaeli soll unter anderem kaum Miete für ihr teures Appartement in Tel Aviv bezahlt haben. Zudem soll sie ein Luxus-Auto geschenkt bekommen und im Gegenzug Werbung für die Automarke gemacht haben.