Gericht

Erfolg für Hardy Krüger jr. vor Gericht gegen aufdringliche Verehrerin

Leily H. kann leben mit dem Urteil des Münchner Landgerichts. Sie darf zwar nicht mehr behaupten, der TV-Schauspieler Hardy Krüger jr. sei ihr Freund, aber von angeblichen Hochzeitspänen darf sie weiter erzählen. (Archivbild)

Leily H. kann leben mit dem Urteil des Münchner Landgerichts. Sie darf zwar nicht mehr behaupten, der TV-Schauspieler Hardy Krüger jr. sei ihr Freund, aber von angeblichen Hochzeitspänen darf sie weiter erzählen. (Archivbild)

Hardy Krüger jr. hat sich vor Gericht ziemlich erfolgreich gegen eine militante Verehrerin gewehrt. Leily H. darf nicht behaupten, die Freundin des Stars aus der ZDF-Serie «Forsthaus Falkenau» zu sein. Das hat das Münchner Landgericht am Mittwoch entschieden.

Der Schauspieler fühlt sich von der 34-Jährigen verfolgt. Er hat im Januar eine Einstweilige Verfügung erreicht.

Die Münchnerin hatte in Interviews und sozialen Medien über eine angebliche Beziehung zu dem Prominenten berichtet und erklärt, sie werde ihn bald heiraten. Gegen die Verfügung, die ihr solche Aussagen untersagt hatte, hatte sie Widerspruch eingelegt.

Das Zivilgericht gab dem Widerspruch zum Teil Recht. Es untersagt der 34-Jährige weiterhin zu behaupten, in einer Beziehung mit Krüger jr. zu sein. Doch die Aussage über angebliche Hochzeitspläne sei ihr nicht verboten. "Ich bin ziemlich zufrieden, wie es jetzt ist", sagte Leily H. nach dem Urteilsspruch. Krüger jr. war nicht erschienen.

Dem Schauspieler war es dem Gericht zufolge insgesamt um sechs Behauptungen gegangen. Er hatte Ende Januar die Verlobung mit seiner PR-Managerin Alice Rössler bekanntgegeben. Für ihn wird es die dritte Ehe.

Vor rund zwei Wochen hatte das Landgericht in einem anderen Zivilprozess entschieden, dass Leily H. keine Behauptungen mehr zur Intimsphäre des Schauspielers machen darf. Ansonsten droht ihr ein Ordnungsgeld von bis zu 250'000 Euro.

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