Gleichberechtigung

Emma Stone: Männliche Co-Stars senken Gage aus Solidarität

Laut Emma Stone kriegen Filmschauspielerinnen 20 Prozent weniger Gage als ihre männlichen Kollegen. (Archivbild)

Laut Emma Stone kriegen Filmschauspielerinnen 20 Prozent weniger Gage als ihre männlichen Kollegen. (Archivbild)

Oscar-Preisträgerin Emma Stone beschwert sich in einem Zeitungsinterview über die ungleiche Bezahlung für Frauen und Männer in Hollywood. Gleichzeitig berichtete sie von Kollegen, die aus Solidarität mit den Frauen ihre Gagen senkten.

Männliche Co-Stars hätten auf eine höhere Gage verzichtet, um damit auf dem gleichen Niveau wie sie zu liegen, erzählt Stone im Interview der US-Zeitschrift "Out". Die Männer hätten dies als fair und richtig empfunden. Namen wollte sie nicht nennen.

Frauen bekämen in Hollywood bestenfalls 80 Cent verglichen mit einem Dollar für Männer, sagt Stone. Öffentlich sei kaum bekannt, dass männliche Schauspieler selbstlos auf Geld verzichteten, um so eine faire Bezahlung zu erwirken.

Stone war zuletzt mit Ryan Gosling in der Musical-Romanze "La La Land" zu sehen. Im November kommt ihr neuer Film "Battle of the Sexes" in die Deutschschweizer Kinos. In dem Tennis-Drama spielt sie die Sportlerin und Frauenrechts-Aktivistin Billie Jean King, die 1973 von dem Wimbledon-Champion Bobby Riggs (Steve Carell) herausgefordert wurde. Das Match, das King in drei Sätzen gewann, ging als "Battle of the Sexes" oder "Kampf der Geschlechter" in die Sportgeschichte ein.

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