Die Beste Hauptdarstellerin Emma Stone räumte auch modisch bei der Oscar-Verleihung ab. Die zierliche US-Schauspielerin erschien an der Spitze von zahlreichen Best-Dressed-Listen im Netz. In einem Retro-Kleid von Givenchy machte sie eine tolle Figur.

Doch nicht alle bewiesen so ein glückliches Händchen bei der Kleiderwahl. Es gab viele nabeltief ausgeschnittene "Sexbomben"-Modelle mit Hüftbetonung, die nur wenigen gut standen. Hier eine Liste der echten Tops und Flops der Oscar-Nacht.

- TOP: Emma Stone. Zweifelsohne einer der schönsten Auftritte. Das golden schimmernde Trägerkleid im 20er-Jahre Look mit wippenden Rockfransen und Degradé-Effekten sass wie angegossen.

- FLOP: Scarlett Johansson. Trug sie einen zusammengeschnürten Frisierumhang?

- TOP: Ruth Negga: Bei der gebürtigen Äthiopierin, nominiert als beste Hauptdarstellerin, stimmt einfach alles. Das hochgeschlossene rote Kleid von Valentino, die kleine Schleppe, das schmale Haardiadem aus roten Steinen und die blaue Schleife der American Civil Liberties Union als Statement gegen Trumps Politik.

- FLOP: Halle Berry. War ihr der Fön explodiert? Dem sonst so fantastisch angezogenen Star standen die lockigen Haare zu Berge.

- Top und FLOP zugleich: Janelle Monáes barock anmutendes Kleid von Elie Saab spaltete die Gemüter. Die einen fanden es atemberaubend, die anderen too much. Da die schöne Sängerin und Schauspielerin bei ihrer ersten Oscar-Gala gleich zwei Filme vertrete - "Moonlight" und "Hidden Figures" - habe sie sich gedacht, dann dürfe es auch beim Kleid ein bisschen mehr sein, verriet Monaés Stylistin der "Vogue"

- TOP und FLOP zugleich: Dakota Johnsons Glanzkleid von Gucci. Auch hier gab es einen Twitter-Sturm. Die einen fanden, die lange Robe sähe aus wie eine "Gardine", andere erkannten "die Eleganz in Person". Eine Twitter-Kritikerin rätselte, ob die grosse Schleife vor dem Schoss später als Servierschürze dienen könnte. Bei der Hauptdarstellerin des Sado-Maso-Films "Fifty Shades Darker" würde so ein devotes Kleidungsstück ja Sinn machen.