Comeback

Electroboy Florian Burkhardt macht nach zehn Jahren wieder Musik

Florian Burkhardt, Snowboard-Crack, Model, Internetpionier und Partyveranstalter macht nach zehn Jahren Pause wieder als Electroboy Musik. (Pressebild)

Florian Burkhardt, Snowboard-Crack, Model, Internetpionier und Partyveranstalter macht nach zehn Jahren Pause wieder als Electroboy Musik. (Pressebild)

Florian Burkhardt machte in den letzten Jahren Schlagzeilen mit einem Dokumentarfilm und einem autobiografischen Roman, in denen sein aussergewöhnliches Leben präsentiert wurde. Nun geht er zurück zu einer seiner Wurzeln und macht wieder Musik als Electroboy.

"Nur eine Maschine" heisst die erste Single, welche am 1. Februar abends im Zürcher "Sender" getauft werden wird. Produzent ist der Berner Luk Zimmermann, der unter anderem mit Lunik, Anna Kaenzig und Kutti MC gearbeitet hat und für den Soundtrack von "Die Herbstzeitlosen" verantwortlich zeichnete.

"Underground meets Hitparade" wird die Zusammenarbeit von Burkhardt und Zimmermann in einem Communiqué vom Mittwoch genannt. "Man spürt darin den Sound durchschimmern, der sie selbst - beide sind in den 40ern - geprägt hat: die erste Synthesizer-Musik, Elektropop, die 80er und die Neue Deutsche Welle."

Model, Internetpionier, Werber, Partyveranstalter...

Florian Burkhardts schillernde Biografie wurde durch Marcel Gislers Dokfilm "Electroboy" und Burkhardts autobiografischen Roman "Das Kind meiner Mutter" bekannt: Mit 21 entfloh er in den 1990er Jahren der katholischen Enge seines Innerschweizer Elternhauses nach Los Angeles.

Weil es mit der Schauspielerei nicht auf Anhieb klappte, startete er eine Model-Karriere, die ihn auf die Laufstege der renommiertesten Designer in Mailand, New York und Paris katapultierte. Es folgten Karrieren als Werber und Internet-Tüftler und schliesslich in den Nullerjahren als Kunstfigur "Electroboy", als die er die Zürcher Partyszene aufmischte, bis eine Angststörung ihn während Jahren in die Isolation zwang.

Gleichzeitig zur Single "Nur eine Maschine" erscheint Burkhardts zweites autobiografisches Buch "Das Gewicht der Freiheit", das von seinen Jahren in Los Angeles erzählt.

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