"Grüne Fee"

Ein Absinth-Haus in Môtiers soll Tausende Besucher anlocken

Alte Absinthflaschen

Alte Absinthflaschen

Der Absinth oder die «Grüne Fee», wie der bis 2005 verbotene Anis-Schnaps auch genannt wird, soll in Môtiers (NE) ein eigenes Haus bekommen. Es soll seine Tore im Jahr 2013 öffnen.

Der hochprozentige Schnaps mit seinem typischen Anisgeschmack wird seit dem 18. Jahrhundert im Val-de-Travers im Kanton Neuenburg produziert. Zwischen 1910 und 2005 war das legendäre Getränk in der Schweiz verboten. Nun soll die "Grüne Fee" an ihrem Ursprungsort, in Môtiers im Val-de-Travers, ein eigenes Haus bekommen.

Eine Studie habe ergeben, dass ein solches Projekt machbar sei und bis zu 15'000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr anlocken könnte, sagte der ehemalige Neuenburger Staatsanwalt Thierry Béguin am Freitag an einer Medienkonferenz.

Béguin hatte in seiner Zeit als Staatsanwalt noch die Anklage gegen Produzenten vertreten, die illegal Absinth produziert hatten. Heute ist er Präsident der Produzentenvereinigung "Absinth".

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