Castingshow
DSDS-Siegerin Aneta Sablik: «Beatrice Egli ist ein kleiner Sonnenschein»

Die 25-jährige Aneta Sablik wurde zur Siegerin der elften Staffel von «Deutschland sucht den Superstar». Im Interview spricht die Polin über Zukunftspläne und ihre Vorgängerin, die Schweizerin Beatrice Egli.

Renzo Wellinger
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Aneta Sablik. OLIVER HAUSEN/KEY

Aneta Sablik. OLIVER HAUSEN/KEY

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Sieg. Konnten Sie schon ein wenig feiern?

Aneta Sablik: Ja, ganze 20 Minuten. (Lacht.)

Sie gelten als Powerfrau und Perfektionistin. Wovor haben Sie Angst?

Ich habe jedes Mal Lampenfieber, bevor ich auf die Bühne gehe. Das ist aber positiver Stress und gehört dazu. Ich versuche einfach, ruhig zu bleiben und positiv zu denken.

Konnte Beatrice Egli, die letztjährige «DSDS»-Gewinnerin, Ihnen Tipps geben?

Ich habe sie während der vierten Live-Show nur ganz kurz getroffen. Sie ist sehr nett – in echt ist sie sogar noch sympathischer als auf dem Bildschirm. Ein kleiner Sonnenschein!

Ihr Motto lautet: «Be happy and make my dreams». Ihr wohl grösster Traum ist gerade in Erfüllung gegangen. Was kommt jetzt?

Ich möchte jetzt einfach alle beruflichen Pläne, die in meinem Kopf herumspuken, verwirklichen.

Ihre Mutter wollte, dass Sie Ihr Journalismus-Studium noch beenden. Sie auch?

Ich würde sehr gerne meinen Abschluss machen. Es fehlt ja nur noch eine Prüfung. Mal sehen, ob ich dafür die Zeit haben werde. Aber danach habe ich genug von der Universität, ich möchte auf die Bühne!

Manche ehemalige «DSDS»-Kandidaten arbeiten heute als Musical-Darsteller oder Lehrer. Haben Sie einen Plan B?

Ich konzentriere mich erst einmal auf die Musik. Wenn es nicht klappt, müsste ich einen anderen Job finden. Wenn mein Deutsch besser ist, finde ich vielleicht in Deutschland was! Letzten Sommer habe ich in einem Restaurant gearbeitet, und ich kannte lediglich 20 Wörter. Ich habe mich also schon stark verbessert. (Lacht.)

Ihr Gewinnersong «The One» dürfte bald durch die Clubs schallen. Wie reagieren Sie, wenn Sie Ihren eigenen Song hören?

Ich würde mit anderen Leuten weitertanzen – aber für Clubbing werde ich in nächster Zeit wohl keine Zeit haben. (Lacht.)