Einsilbig

Dreifache Quartz-Preisträgerin Timoteo redet nicht gern vor Leuten

Überwältigt: Sabine Timoteo mit ihrem Quartz für "Driften" (Archiv)

Überwältigt: Sabine Timoteo mit ihrem Quartz für "Driften" (Archiv)

Als Sabine Timoteo 2001 den ersten Quartz erhielt, sagte sie nichts. Den zweiten 2008 holte sie gar nicht ab. Zum dritten, den sie am Freitag für die beste weibliche Hauptrolle erhielt, sagte sie ein bisschen was. Das sei einem Reifeprozess zu verdanken, vermutet sie.

Warum sie denn so gehemmt sei, wurde die 39-Jährige im SRF-Magazin "glanz & gloria weekend" gefragt? "Ja wenn ich das wüsste, wäre es vielleicht nicht mehr so", antwortete die ausgebildete Balletttänzerin und gelernte Köchin.

Im Interview erklärte sie auch, warum sie sich zur Köchin ausbilden liess: Nach dem grossen Erfolg ihres ersten Spielfilms "L'amour, l'argent, l'amour", für den sie 2001 gleich einen Filmpreis erhielt, habe sie wieder auf den Boden kommen wollen. Sie sei dann sogar unter den Boden gegangen, in die Küche des Berner Restaurants "Harmonie". Die Ausbildung schloss sie - trotz Mutterschaft - mit Bestnoten ab, wie Timoteo dem "Migros Magazin" sagte.

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