Im Atomkraftwerk Fukushima war es im März 2011 zu Kernschmelzen gekommen. Die deutsche Regisseurin und Autorin Dörrie schildert in ihrem Schwarz-Weiss-Drama "Grüsse aus Fukushima" die Verzweiflung nach dem Unglück.

Die Debatte über die Folgen lassen Dörries Eindrücken zufolge in Japan aber mittlerweile nach: "Im privaten Gespräch bekennen sich viele zu ihrer Wut, Frustration, auch Angst. Aber öffentlich hat sich nichts geändert", sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.