Den Abgang teilten die beiden Mitgründer des Unternehmens Warrior Poets, Jeremy Chilnick und Matthew Galkin, am Donnerstag in einer Stellungnahme mit. Filmblätter wie "Variety", "Hollywood Reporter" und "Deadline.com" zitierten weiter aus der Mitteilung, dass die Projekte der New Yorker Produktionsfirma nun alleine von Chilnick und Galkin fortgesetzt würden.

"Ich bin Teil des Problems", schrieb Spurlock am Tag zuvor in einem Statement, in dem er mehrere Erlebnisse aus seinem Leben schildert. So sei er bereits im College der Vergewaltigung bezichtigt worden, wobei er den Sex als einvernehmlich erlebt habe. Vor Jahren habe er eine Arbeitskollegin für ihr Stillschweigen bezahlt, nachdem er sie oft mit sexuell anzüglichen Worten betitelt habe.

Mehreren Männern im Showgeschäft werden derzeit sexuelle Belästigungen, Übergriffe und Vergewaltigungen vorgeworfen. Spurlock hofft, durch seine offenen Worte auch zur Aufklärung beitragen zu können. "Wir sollten alle den Mut finden, unsere Fehler zuzugeben." In seiner Oscar-nominierten Doku "Super Size Me" hatte sich der Filmemacher 30 Tage lang nur von Fastfood ernährt.