«Jasmin war schon immer kreativ»
Die schöne Aargauer Miss-Kandidatin war als Kind gerne die Wetterfee

Die Eltern der Miss-Schweiz-Kandidatin Jasmin Brunner aus Schmiedrued-Walde öffnen das Familienalbum. Als Kind trat Jasmin als Wetterfee auf und verkleidete sich als Meerjungfrau. «Unsere Tochter war schon immer kreativ», sagen die Eltern.

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«Jasmin war schon immer kreativ»
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Jasmin Brunner
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Jasmim Brunner: die Eltern

«Jasmin war schon immer kreativ»

Zur Verfügung gestellt

Barbara Vogt

Im grossen Garten laufen Hühner und Gänse frei herum. Es duftet, nach wilden Blumen, Beeren. An diesem wildromantischen Ort wuchs Miss-SchweizKandidatin Jasmin Brunner (22) aus Schmiedrued-Walde auf. Ihre Eltern wissen, wie sehr sie diesen Garten liebt. «Hier sind ihre Wurzeln, hier tankt sie auf.»

Rita und Josef Brunner sitzen auf der Holzveranda und trinken Tee selbst gepflückter Lindenblüten. Die Katze schnurrt auf dem Schoss. Eltern einer Miss-Schweiz-Kandidatin stellt man sich kaum so vor: lange Haare, Jeans. Entspannt, natürlich, unkonventionell.

Grosser Gerechtigkeitssinn

Rita Brunner ermunterte ihre Tochter, sich für die Miss- Schweiz-Wahl anzumelden. Ihr Vater räumt Jasmin Chancen für die Wahlen im Herbst ein. Nicht nur, weil sie eine besondere Ausstrahlung habe, sondern sich selbst geblieben sei. Auch wenn seine Tochter als Model in der ganzen Welt herumkomme, sei sie kein oberflächliches «Daisy». «Dafür ist sie zu stark und hat eine zu grosse Ehrfurcht vor der Natur.» Kommt sie nach Hause, trägt sie einfache Kleider und kocht gesunde Menüs.

Ihre Tochter habe einen ausgesprochenen Gerechtigkeitssinn. «Sie will immer schlichten.» Seit jeher sei Jasmin aussergewöhnlich gewesen, erzählen ihre Eltern, währenddem sie in Fotoalben blättern. Ein herziges, molliges Mädchen mit einer Masche im Haar und einem Teddy in der Hand. «Sie hatte ein sonniges Gemüt. Wo immer sie hinkam, stand sie im Mittelpunkt.» Und sie wusste genau, was sie wollte: Fand sie schwarze Reiskörner in ihrem Lieblingsgericht Reiscurry, spickte sie diese kurzerhand weg.

Zimmer voll mit Stoff

Bereits als Kind war Jasmin kreativ. Ihre Eltern liessen sie ihre Talente ausleben. «Ihr Zimmer war voll mit Stoffen, Tierchen, Holzstücken oder Zeitungen», erinnern sich die Eltern. Fürs Leben gerne habe sie Kleidchen getragen oder sich als eine Meerjungfrau verkleidet. «Sie war wie eine Wundertüte, spielte Wetterfee, Gitarre, Theater und fuhr Einrad.»

Später habe sie sogar eine Zeitung herausgegeben. Nur ihre erste Modelerfahrung mit 15 Jahren sei schlimm gewesen, erzählt Rita Brunner: «Sie liess sich Stufen ins gefärbte Haar schneiden. Das war so schrecklich, dass sie nur noch weinte und nie mehr Model sein wollte.»

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