Schräger Berufswunsch

Die Musik bewahrte Endo Anaconda vor der schiefen Bahn

Endo Anaconda, Träger des Grand Prix Musik 2017, ist froh, dass er von der Musik leben kann. Keine Selbstverständlichkeit, sagt er, zumal er weder ein Instrument spielen noch singen kann. (Archivbild)

Endo Anaconda, Träger des Grand Prix Musik 2017, ist froh, dass er von der Musik leben kann. Keine Selbstverständlichkeit, sagt er, zumal er weder ein Instrument spielen noch singen kann. (Archivbild)

«Wenn ich zwei Wochen lang nicht auftrete, werde ich depressiv», sagt Endo Anaconda. Dabei wäre es fast nicht soweit gekommen, zumal er, wie er sagt, kein Instrument spielt und nicht singen kann. Hätte es mit der Musik nicht geklappt, wäre er Gangster geworden.

Heute ist er froh, dass er seine laufende Ausgaben - darunter Unterhalt für drei "Glücksfälle" - mit Musik bestreiten kann, sagte der 62-Jährige dem "St. Galler Tagblatt". "Erfolgreich sein ist für mich keine Frage der Quantität, sondern, wenn das Publikum und die Musiker Freude an der Musik haben. So bin ich auch nicht auf Facebook. Das Publikum an unseren Konzerten ist mein Facebook. An den Liveauftritten hole ich mir meine 'Likes'".

Für die nächsten Auftritte seiner "Endosaurusrex"-Tournee hat ihm Donald Trump "in die Hände gespielt", freut sich der Sänger. Da werde er wohl die eine oder andere bissige Bemerkung loswerden.

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