Bühne

Die Kritik hallt noch immer nach in Claudio Zuccolini

Das Erlebte in ein Programm eingebaut: Claudio Zuccolini (Archiv)

Das Erlebte in ein Programm eingebaut: Claudio Zuccolini (Archiv)

Zwei Jahre sind es her, seit der Bündner Komiker Claudio Zuccolini mit seinem Gastauftritt im Circus Knie gehörig auf den Deckel bekam. «Nicht lustig» lautete damals das Urteil vieler. Noch heute kann auch der Komiker nur schwer lachen über die schwierige Zeit.

Im Gespräch mit der "NZZ am Sonntag" sagte Zuccolini, es gebe offenbar "da draussen" Leute, "die mich zutiefst schlimm finden". Er würde sie gerne kennenlernen und herausfinden, woher das komme. Der 44-Jährige sieht sich als Medienopfer, das der Kritik gegenüber machtlos gewesen sei.

Auch wenn "Zucco" "ernst und ruhig" werde, angesprochen auf die öffentliche Schelte vor zwei Jahren, wie die "NZZ am Sonntag" schreibt, so hat sich der Komiker und Familienvater das Erlebte zu Nutzen gemacht und in sein neues Bühnenprogramm einfliessen lassen. Das zeigt er nun auf Kleintheaterbühnen statt in der grossen Manege - mit Erfolg.

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