"Er war in einem Bus nach Mossul, als IS-Terroristen die beiden Busfahrer ermordeten", erzählte Clooney dem "Hollywood Reporter". Der Jeside habe überlebt und sei in die USA gekommen. "Er hat alle Checks bestanden, und dann haben wir spontan gesagt: 'Hör zu, wir unterstützen dich. Du möchtest ausgebildet werden? Du möchtest mit dem Leben vorankommen? Wir können dir helfen'."

Mit mehreren Millionen US-Dollar aus seinem Vermögen will der Schauspieler und Filmemacher auch weitere Flüchtlinge unterstützen, die in die USA kommen. Seit Jahren setzt er sich für Verfolgte ein. Seine britisch-libanesische Frau Amal kämpft als Menschenrechtsanwältin für die Rechte jesidischer Frauen im Nordirak. Eine ihrer Klientinnen ist die UNO-Sonderbotschafterin gegen Menschenhandel, Nadia Murad, die Schutz in Deutschland fand.

Im selben Interview sprach der 56-Jährige auch über sein Leben als Vater von Zwillingen: "Wir sind beide unausgeschlafen", gab er zu. "Aber ich kann toll Windeln wechseln, das wusste ich vorher nicht."