Monarchie

Dianas Bruder Charles Spencer fordert Verzicht auf Ausstrahlung

Charles Spencer neben einem Porträt seiner Schwester, der vor 20 Jahren verunglückten Prinzessin Diana. (Archivbild)

Charles Spencer neben einem Porträt seiner Schwester, der vor 20 Jahren verunglückten Prinzessin Diana. (Archivbild)

Charles Spencer, Bruder der vor 20 Jahren verunglückten Prinzessin Diana, fordert den britischen Fernsehsender Channel 4 auf, eine Dokumentation über seine Schwester nicht zu zeigen, um seine Neffen nicht zu verstören.

Die Dokumentation enthalte brisante Aussagen, die vor allem auf Harry und William verstörend wirken könnten, zitieren britische Medien am Sonntag Charles Spencer. Channel 4 will den Beitrag wie geplant am nächsten Sonntag senden.

Die Dokumentation enthält Videoaufnahmen von Gesprächen, die Diana zusammen mit ihrem Stimmtrainer Peter Settelen in den Jahren 1992 und 1993 aufgezeichnet hatte. Darin äusserte sich die Prinzessin unter anderem über ihr Liebesleben mit Charles und dessen aussereheliche Beziehung mit seiner späteren Frau Camilla Parker Bowles.

In den USA waren schon vor 13 Jahren Auszüge der Gespräche veröffentlicht worden. Sehr viele Aussagen, die jetzt erstmals im britischen Fernsehen gezeigt werden, sind somit schon bekannt.

Diana bezeichnet in der neuen Dokumentation britischen Medien zufolge ihre Hochzeit mit Charles als den "schlimmsten Tag ihres Lebens". Vor der Trauung hätten sie und der Thronfolger sich nur 13 Mal getroffen.

Charles habe darauf bestanden, Camilla als Geliebte zu haben und gesagt: "Ich weigere mich, der einzige Prinz von Wales zu sein, der keine Geliebte hat." Von den Royals habe sie keine Hilfe bei ihren Eheproblemen bekommen. Als sie die Königin um Rat fragte, habe diese nur geantwortet: "Ich weiss nicht, was du tun sollst."

Schon kurz nach der Hochzeit betrog Charles seine Frau mit seiner Jugendliebe Camilla. Ein Rosenkrieg begann. Diana litt unter Bulimie und stürzte sich in Affären. 1996 wurde das Paar geschieden, am 31. August 1997 starb Diana bei einem Unfall in Paris mit 36 Jahren.

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