Ängste

Der Zimmermann hasst «Zimmermänner»

Mit Spritzen und Spinnen kann er gar nichts anfangen: Schwingerkönig Kilian Wenger.

Spinnen sind ihm ein "Horror": Schwingerkönig Kilian Wenger (Archiv)

Mit Spritzen und Spinnen kann er gar nichts anfangen: Schwingerkönig Kilian Wenger.

Am «Eidgenössischen» in Frauenfeld war Kilian Wenger der Böseste der Bösen. Jetzt gesteht der 20-Jährige: Mit Spinnen oder Spritzen muss man ihm gar nicht kommen.

Spritzen sind dem neuen Schwingerkönig Kilian Wenger ein Graus: «Bei der Aushebung fürs Militär hätte ich gerne Blut gespendet.» Doch als er die Nadel sah, überlegte er sich schnell anders, erzählte er der «Schweizer Illustrierten».

Ausgehoben wurde der Nachfolger von Jörg Abderhalden (31) trotzdem. Ob er aber seine RS als Motorfahrer im Sommer 2012 nach Abschluss seiner Zweitlehre als Zimmermann termingerecht antreten kann, scheint angesichts der kommenden Verpflichtungen fraglich.

Angst vor «Zimmermännern»

Hat Wenger etwa seinen Zweitberuf verfehlt? Denn als Zimmermann hasst er die sechsbeinigen tierischen Berufs-Namensvettern: «Spinnen sind mir ein Horror!», gesteht Kilian Wenger dem Promiheft weiter. Die Zimmermann-Spinnen mit ihren 18 Zentimeter Bein-Spannweiten, die sich gerne im Holz verstecken, dürften auf Wenger ihren Eindruck nicht verfehlen.

Sicher ist: Etliche Firmen haben mit ihren PR-Avancen bisher Wengers Geschmack verfehlt: Etliche Luxusgeschenke wie teure Armbanduhren, Edel-Autos oder neue Töffs hat er bisher ausgeschlagen. Sie passten nicht zu ihm, meinte er gegenüber der «Schweizer Illustrierten» weiter. (SDA/cbk)

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